Bau- und Ausstattungsbeschreibung




Freiflächen

Der Innenhof, die Freifläche vor dem Kornspeicher sowie der Biergarten hinter dem Bistro erhalten eine Pflasterung aus Natursteinen mit teilweiser Begrünung - nach Architektenplan. Begleitende Grünflächen werden punktuell um das Gebäude angelegt.


Fassaden

Die Außenflächen des Gebäudes werden nach den Erfordernissen des Denkmalschutzes saniert. In der Klinkerfassade werden beschädigte Steine ausgetauscht und die Fläche nach dem JOS-Verfahren gereinigt. Neuverfugung mit Zementfuge und Imprägnierung. Betonflächen: Betonsanierung mit Imprägnierung, Putzflächen: Haftprüfung, gegebenenfalls Betonsanierung, neuer Spritzputz, Imprägnierung.


Rohbaukonstruktion

Tragende Wand- und Stützenkonstruktionen werden oder sind in Ortbeton bzw. KS oder Klinkermauerwerk - nach statischem Erfordernis - erstellt. Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes gemäß behördlicher Auflagen werden berücksichtigt.


Fenster

Fenster, Schaufensteranlagen und Eingangstüren gemäß den Ansichten, den Auflagen und den Abstimmungen mit dem Denkmalschutz und besonderer Anlage. Sie werden in thermisch-getrennter Alu-Konstruktion, pulverbeschichtet, ausgeführt. Verglast mit Zweischeiben-Isolierglas - in der Süd- und Westfassade als Sonnenschutzverglasung - und Beschläge für Dreh- bzw. Dreh-Kipp-Betätigung. Brüstungen erhalten teilweise wärmegedämmte Glaselemente. Außenfensterbänke werden den Fenstern angepasst, Farbe wie Fenster.


Eingangshalle

Die Wände werden mit einem roten Klinker versehen und der Boden mit einem Naturstein aus Granit.


Vorräume und Treppenhäuser

Die gemauerten Wände werden gereinigt und das vorhandene Klinkermauerwerk saniert. Betonflächen und geputzte Wände werden weiß gestrichen. Sonst wie Eingangshalle.


Aufteilung

Die unterschiedlichen Flächengrößen werden entsprechend den Grundrissvarianten loftartig ausgestaltet. Die Raumaufteilung kann mit Absprache der Mieter individuell geändert werden.


Decken

Im Mühlenbereich z. T. und im Kornspeicher Holzbalkendecken sonst Betondecken weiß gestrichen. Die Holzbalkendecken werden sandgestrahlt und bleiben sichtbar.


Wände

Beton- und Putzflächen werden weiß gestrichen. Auf den Klinkerflächen werden die Farbschichten entfernt, so dass rotes Sichtmauerwerk entsteht.


Bodenbeläge

Die Eingangshalle, Treppenhäuser und Vorräume erhalten Bodenbeläge aus Granit. In den Büroräumen wird Industrieparkett in Eiche verlegt. Die Toiletten und Teeküchen erhalten keramische Fliesen.


Fliesen und Natursteine

Alle WC-Räume erhalten einen keramischen Wandfliesenbelag bis zur Türzargenhöhe, darüber geputzte oder gespachtelte Flächen. Im Bereich der Teeküchen werden oberhalb der Arbeitsplatte Fliesenspiegel, 4 Reihen hoch, ausgeführt. Alle WC-Räume, Vorräume und Teeküchen erhalten als Bodenbelag keramische Fliesen im Dünnbettverfahren auf schwimmendem Estrich. Treppenhäuser und Treppenläufe erhalten einen Belag aus Naturstein Material Granit, ebenso wie alle Verkehrsflächen außerhalb der Nutzungseinheiten. Die Innenfensterbänke sind aus gleichem Material.


Türen

Treppenhaustüren und Flurunterteilungen in den Bürogeschossen werden als rauchdichte Türen ausgeführt, Oberfläche Lichtgrau. Innentüren in den Büroetagen bestehen aus Stahlzargen, Röhrenspantürblatt, melaminharzbeschichtet, Farbe Lichtgrau. System-WC-Trennwände als melaminharzbeschichtete Elemente mit eloxiertem Rahmen, Farbe Lichtgrau.


Heizung

Die Beheizung erfolgt über eine Außentemperatur gesteuerte Gaszentralheizung gem. Heizungsanlagenverordnung. Die Räume erhalten unterhalb der Fensterflächen Flachheizkörper mit Thermostatventilen lt. Wärmebedarfsberechnung und werden lichtgrau lackiert. Die Anschlussleitungen werden auf den Wänden sichtbar montiert und weiß lackiert. Die Verbrauchskosten werden über Wärmemengenzähler abgerechnet.


Sanitär
 
Die Sanitärkerne werden entsprechend den Architektenplänen und den Erfordernissen erstellt. Die Sanitärobjekte sind von der Fa. Villeroy & Boch, jeweils Urinal, Tiefspülklosett und Waschtisch, die Armaturen von der Fa. Grohe. Die Warmwasserversorgung erfolgt über dezentrale Warmwasserspeichergeräte.


Teeküchen

Jede Mieteinheit erhält eine Einbauküche mit Ober- und Unterschränken mit Kühlschrank, Geschirrspüler, Mikrowelle.


Elektro

Alle Mietparteien erhalten eigene Stromzähler und werden von einer Servicegesellschaft mit Strom versorgt. Die Beleuchtung der Außenanlage, Eingangshalle, Vorräume und Treppenhäuser erfolgt nach den Erfordernissen durch Einbau- oder Aufbauleuchten. Jede Mietereinheit erhält eine eigene Unterverteilung. Die Verlegung der Installation erfolgt grundsätzlich in Fußbodenkanälen oder in unter der Decke hängenden Elektrokanalsystemen. Dadurch ist gewährleistet, dass die mieterseitig zu verlegenden EDV- und Telefonleitungen in diesen Systemen Platz finden und jederzeit geändert werden können. Je Arbeitsplatz sind 2 Steckdosen vorgesehen sowie 2 Steckdosen für die EDV-Anlage, die gesondert über einen FI-Schutzschalter abgesichert werden. Die Steckdosen befinden sich im Fußboden oder an den Wänden als Aufputzsteckdosen.


Haustechnik

Unter den Decken oder auf den Wänden werden die Installationen aller Technikgewerke sichtbar in Kanälen oder Röhren im Industriedesign verlegt.


Brandschutz

Der Brandschutz wird gemäß des Brandschutzgutachtens erfüllt. Das Gebäude erhält eine Sprinkleranlage.


Aufzüge

An den Treppenhäusern werden drei Personenaufzüge in behindertengerechter Ausführung vorgesehen.


Schließanlage

Das gesamte Objekt erhält eine Hauptschließanlage aus Profilzylindern mit der erforderlichen Anzahl von Schlüsseln.


Änderungen

Die Bauherrenschaft behält sich vor, Änderungen wegen behördlicher Auflagen und/oder technischer oder wirtschaftlicher Gründe vorzunehmen.