Die denkmalgeschützte Architektur




Der erste Planungsgrundsatz bei der Umnutzung der ehemaligen Rheinischen Mühlenwerke lautet für Architekt wie Investor:

Erhalten der gesamten Bausubstanz sowie der eigenen Identität durch behutsamen Umgang mit der vorhandenen Architektur.

Die Nutzung des Bestandes findet ohne strukturverändernde Eingriffe oder Erweiterungsbauten statt. Die frühere Nutzung soll erkennbar und ablesbar bleiben. So wird z. B. die alte Krananlage in der späteren Eingangshalle als „Eyecatcher“ erhalten bleiben.

Erhaltung des äußeren Erscheinungsbildes

Die vorhandenen Fassadenteile werden rekonstruiert. Genutzt werden auch die ursprünglichen Belichtungsmöglichkeiten – mit Ausnahme der Öffnung der Westfassade im Silobereich. Hier wird die geschlossene Verblendung durch den Einbau einer flächigen Glasfassade ersetzt, welche die charakteristische Silhouette dieses eigenständigen Gebäudes nicht verändert, sondern lediglich einen zusätzlichen Einblick in die Silostruktur freigibt.

Zusätzliche Belichtungsmöglichkeiten in den Staffelgeschossen sowie der Einbau eines Lichthofes im Fachwerkspeicher werden dem Objekt eine höchst angenehme Transparenz verleihen.

Behutsame Wahl der Materialien

Materialien werden entsprechend dem Bestand gewählt und Proportionen nicht verändert. Die Glasfassade im Silobereich als rahmenlose Verglasung oder minimierte Druckverglasung wird eine Sonderlösung im Gegensatz zu den kleinteilig proportionierten, dem Bestand angepassten, Fensterkonstruktionen darstellen.

Parkplätze

Entlang des Philosphenweges befindet sich eine Vielzahl von Kurzzeitstellplätzen. Ein Dauer-Parkplatz wird unter der neu entstehenden Autobahnbrücke der BAB 59 eingerichtet, da auf dem Gelände der alten Werhahn-Mühle selbst keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Bis zur Fertigstellung wird auf der gegenüberliegenden Hafenseite übergangsweise Parkraum angeboten.